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Mistel

Die Misteltherapie in der komplementären Onkologie

 

Die letzte wissenschaftliche Nachricht kommt aus dem Artikel des Deutschen Ärzteblatt in der Ausgabe 29/30 vom 21. Juli 2014 Artikelname „Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom unter Misteltherapie“ eine kontrollierte Studie von Wilfred Tröger, Danjel Galun, Marcus Reif, Agnes Schumann, Nikola Stankovic, Miroslav Milicevic

Kurz:                                                                                                                                                          Von Januar 2009 – Dezember 2010, wurden zweihundertzwanzig Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Pankreaskarzinom in diese Studie aufgenommen. Die Patienten wurden gemäß ihrer Prognose, in zwei unterschiedlichen Gruppen eingeteilt, einmal mit und zum anderen ohne Misteltherapie. Das Mistelextrakt, wurde ansteigend dosiert und dreimal pro Woche unter die Haut gespritzt. Nach einer geplanten Zwischenauswertung, ergab diese eine eindeutige Überlegenheit der Misteltherapie. Diese Studie beweist, dass sich die Lebensqualität bei Krebspatienten verbessert und die Misteltherapie folgende Symptome wie: Schmerzen, Fatigue (Müdigkeit), Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit positiv beeinflusst.

„Patienten in lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Stadium, hatten unter der Misteltherapie gegenüber Patienten der Kontrollgruppe eine bessere Lebensqualität und ein verlängertes Gesamtüberleben.„Es wurden keine Misteltherapiebedingten Nebenwirkungen oder geringer ausgeprägte krankheitsbedingte Symptome beobachtet“ Deutschen Ärzteblatt  in der Ausgabe 29/30 vom 21. Juli 2014 S 500

Heute wird die Misteltherapie vor allem in der komplementären Onkologie eingesetzt. Die Misteltherapie erfordert  viel Erfahrung, Intuition und Fingerspitzengefühl und kann ebenso vor und während einer Chemo-oder Strahlentherapie erfolgen, was sich sogar als sinnvoll erweist, weil die Misteltherapie die Nebenwirkungen dieser Behandlungsverfahren mildern kann.