Thermalwassertherapie

Geschichtliches zum Baden-Badener Thermalwasser

Schon vor 2000 Jahren wurden die heißen Quellen Baden – Badens von den Römern genutzt. Damals hatte Baden – Baden den Stadtnamen “Aquae“. Noch heute findet man die Überreste der alten Badeanstalten der Römer. Im 7. Jahrhundert schenkte der Frankenkönig Dagobert den Mönchen des Klosters Weißenburg den Besitz über die Quellen. Später gingen sie in den Besitz der badischen Markgrafen über. Markgraf Rudolf III. Verschenkte im 14. Jahrhundert die Quellen an eine Familie, allerdings kaufte Markgraf Bernhard I. die Quellen wieder zurück, wodurch der Prozess der Verstaatlichung seinen Lauf nahm. Das Baden – Badener Thermalwasser war m Lauf der Geschichte auch immer wieder Gegenstand zahlreicher schriftlicher Abhandlungen, u.a. von Sebastian Brant, Hans Foltz und Paracelsus, welche auf die Spuren der Heilkraft des Thermalwassers eingingen, mit dem man z.B. 1349 die Pest bekämpfte. Allerdings dauerte es bis Mitte des 19. Jahrhunderts, ehe Robert Bunsen und Robert Kirchhoff, ihres Zeichens bedeutende deutsche Wissenschaftler, die ersten chemischen, physikalischen und radiologischen Analysen hervorbrachten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden im Zuge des Baus des Friedrichsbads der Friedrichstollen, bestehend aus Brüh-, Höllen-, Juden- und Ungemachquelle, und der Kirchenstollen (Rosenstollen). Die Fettquelle ist bis heute die letzte Quelle, die nicht in einen Stollen gefasst wurde. Im Schlamm des Thermalwassers wurde im Jahre 1904 eine neue radioaktive Substanz entdeckt.

Herkunft des Wassers

Das Wasser der heißen Quellen Baden – Badens stammt aus einer Tiefe zwischen 550m – 3000m,wo es auch gleichzeitig aufgeheizt wird. Seinen Austritt hat es in der Oberkarbonschicht des Schlossberges (Florentinerberges). Dies bedeutet, dass das heiße Wasser aus Öffnungen der Steinkohleschicht des Berges heraustritt und Substanzen mit sich führt, die es aus der darunter befindlichen Granitschicht ausgewaschen hat. Wissenschaftlich bezeichnet man die Thermen Baden – Badens als “radonhaltige, fluoridhaltige, leicht basische Natriumchlorid“ - Thermen.
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Chemische Zusammensetzung

Stellvertretend für sämtliche Quellen des Baden – Badener Thermalwassers sei hier ein Auszug aus der Heilwasseranalyse des Friedrichstollens wiedergegeben.
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Radon – ein natürliches Heilmittel

Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das unter Normalbedingungen geruchs- und farblos ist. Als chemisches Element befindet es sich im Periodensystem in der 8.Hauptgruppe, der Gruppe der Edelgase, direkt unter dem Xenon. Wie alle Edelgase ist auch Radon chemisch sehr reaktionsträge. Interessant ist, dass Radon das bei weitem schwerste elementare Gas darstellt.
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Bei welchen Krankheiten ist eine Radontherapie zu empfehlen?

Im Laufe der fast hundertjährigen dokumentierten Erfahrung mit der Radontherapie, haben sich einige Krankheitsbilder herauskristallisiert, bei denen sich die Radonkur als spezifisch wirksam erwiesen hat. Das sind:
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Heilwirkung des Mineralwassers

Laut Bäderkalender Online:
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Richtig Dosieren – der Schlüssel zu einer erfolgreichen Trinkkur

Bei einer Trinkkur sollte bis zu 1% Körpergewicht (z.B. 70 kg 1% Kg= 700 ml ) über den Tag verteilt in mindestens drei Portionen getrunken werden.
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