Wichtige Mineralien , Aminosäure, Vitamine und ihre Funktionen in der Onkologie(Krebsbehandlung) nicht Vorsorge

Therapieerfolg und Heilungsprozesse werden bei Tumorerkrankungen wesentlich vom Ernährungsstatus beeinflusst.https://www.mikronaehrstoff.de/pdf/Groe_Mue_Der_Onkologe_2_2013.pdf

In Abhängigkeit von Tumorlokalisation , Histologie und Krankheitstadium sind 30-90% der onkologischen Patienten mangelernährt.“https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0042-112046.pdf

„Zu den Makronährstoffen gehören Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Sie liefern die Energie, die für körperliche Prozesse wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, Wachstum, die Neubildung von Geweben und vieles mehr erforderlich sind. Energie, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden muss. „https://witzleben-apotheke.de/mikronaehrstoffe-bei-krebs-kleine-substanzen-mit-grosser-wirkung/

Mikronährstoffe sind Vitamine und Mineralien, die der Körper in kleinen Mengen benötigt, um die Gesundheit zu erhalten und verschiedene biochemische Prozesse zu unterstützen.

„Mikronährstoffe sind am Stoffwechsel innerhalb der Zellen und damit an den biologischen Grundfunktionen des Körpers beteiligt, etwa dem Zellwachstum und der damit verbundenen Erneuerung von Haut, Knochen, Muskulatur, Blutkörperchen, der Nervenreizleitung sowie der Bildung von Sekreten und Botenstoffen. Sie sind aber auch für die Funktion bestimmter Enzyme und Enzymreaktionen essentiell, bilden Bestandteile für Hormone (z. B. Jod als Bestandteil des Schilddrüsenhormons) und wirken als Elektrolyte oder Antioxidantien. „https://witzleben-apotheke.de/mikronaehrstoffe-bei-krebs-kleine-substanzen-mit-grosser-wirkung/

Mineralien.

 

Mikronährstoff

Funktionen in der Onkologie

Wissenschaftliche Informationen;

direkt im Original nachzulesen

Selen

Schützt gesunde Zellen,mindert Schleimhautentzündungen (Mukositis) und wird häufig bei strahlenbedingtem Durchfall eingesetzt.

Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin 2024; 22(02): 4-9
DOI: 10.1055/a-2311-7899 Günther Stoll
Praxis der onkologischen Selentherapie

Selen

einen positiven Einfluss auf verschiedene Nebenwirkungen antineoplastischer Therapien, wie z. B. Fatigue, Hämatotoxizität oder Alopezie.

Dennert G, Horneber M. Selenium for alleviating the side effects of chemotherapy, radiotherapy and surgery in cancer patients. Cochrane Database Syst Rev 2006. DOI: CD005037

Magnesium

Ausreichende Magnesiumwerte sind notwendig, damit zytotoxische T-Zellen (CD8-positive T-Zellen) effektiv arbeiten und Krebszellen bekämpfen können.

Molekulares zu Magnesium und Malignomen.https://link.springer.com/article/10.1007/s15004-021-8928-8

Magnesium

Magnesium stabilisiert das Protein LFA-1 auf der T-Zell-Oberfläche, welches wie eine Antenne wirkt, um Tumorzellen zu erkennen und zu binden.

Molekulares zu Magnesium und Malignomenhttps://link.springer.com/article/10.1007/s15004-021-8928-8

Zink

Zinktransporter regulieren das Tumorwachstum und die Immunmodulation und beeinflussen dabei , wie Krebszellen wachsen, sich anpassen und auf verschiedene therapeutische Maßnahmen reagieren.

https://www.wbcil.com/de/blog/ueber-die-bioverfuegbarkeit-hinaus-liposomales-zink-fuer-die-gezielte-onkologie/

 

Eiweißbestandteile

 

Eiweiß-bestandteile

Funktionen in der Onkologie

Wissenschaftliche Informationen.Direkt im Original nachzulesen

L-Carnitin

Studien zufolge weisen bis zu 80 % der Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen einen Mangel an L-Carnitin auf, der vom Organismus nicht ausgeglichen werden kann

Cruciani RA, Dvorkin E, Homel P. L-carnitine supplementation for the treatment of fatigue and depressed mood in cancer patients with carnitine deficiency: a preliminary analysis. Ann NY Acad Sci 2004; 1033: 168-176

L-Carnitin

Im Rahmen einer aktuellen randomisierten, placebokontrollierten, multizentrischen, prospektiven, doppelblinden Studie (CARPAN) wurde bei 72 Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom untersucht, ob die Therapie mit L-Carnitin (2 × 2000 mg/d p. o.) einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. Die Ergebnisse dieser Studie belegen stabilere Lebensqualitäts- und Gewichts- sowie tendenziell günstigere Überlebensdaten.

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/s-0035-1547580?device=desktop&innerWidth=412&offsetWidth=412&lang=de

 

 

Pflanzenextrakte oder pflanzliche Derivate

 

Pflanzen- extrakte

Funktionen in der Onkologie

Wissenschaftliche Informationen.Direkt im Original nachzulesen

Curcumin – ein gelbes Polyphenol aus der Kurkuma

Inwiefern sich die Einnahme von Kurkuma positiv oder negativ auf das Rückfallrisiko oder das Überleben von Krebspatienten auswirkt, ist nicht ausreichend untersucht. Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine hochwertigen Studienergebnisse, die eine Prognoseverbesserung durch die Einnahme von Curcumin belegen. Deshalb hat Kurkuma bislang keinen Stellenwert in der kurativen oder supportiven Krebstherapie.

https://www.krebsinformationsdienst.de/fachkreise/nachrichten/detail/was-ist-dran-kurkuma-bei-krebs

 

 

Vitamine

Vitamine

Funktionen in der Onkologie

Wissenschaftliche Informationen.Direkt im Original nachzulesen

Vitamin D3

Reguliert Immunprozesse und kann laut Studien bei ausreichenden Blutwerten (optimal ca. 40–60 ng/ml) die Prognose und Überlebensraten bei bestimmten Krebserkrankungen verbessern.

 

Vitamin D3

In einer aktuellen Studie an 160 Krebspatienten war bei 74% der Patienten entweder ein ausgeprägter (25-OH-D <20 ng/ml) oder ein mäßiger Vitamin-D-Mangelnachweisbar.

https://www.mikronaehrstoff.de/pdf/Groe_Mue_Der_Onkologe_2_2013.pdf

 

Vitamin C

eine hochdosierte Therapie mit Vitamin C antineoplastisch wirken könnte.

van der Reest J, Gottlieb E. Anti-cancer effects of vitamin C revisited. Cell Res 2016; 26: 269 – 270